"Erkrankungen der Nieren und der ableitenden Harnwege können sehr belastend sein – wir helfen mit einer individuellen Therapie"

HERZLICH WILLKOMMEN BEI DER M1 PRIVATKLINIK FÜR KINDER UND JUGENDLICHE

IHR EXPERTE FÜR KINDERNEPHROLOGIE

Dr. med. Marcus Rudolf Benz, Experte für Kindernephrologie

Wir betreuen Kinder und Jugendliche mit kindernephrologischen und kinderurologischen Krankheitsbildern. Dieses Fachgebiet umfasst angeborene oder erworbene Erkrankungen der Nieren und ableitenden Harnwegen sowie Systemerkrankungen, die sich auf die Nieren auswirken.

 

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STUDIUM UND AUSBILDUNG

  • 1993–2000 Studium der Humanmedizin an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
  • 2001 Promotion in Humanmedizin (Studien zum Syndrom des biologisch inaktiven Wachstumshormons: Messung der biologischen Aktivität in vitro und Mutationsanalyse des GH-1, Prof. Dr. med. M. B. Ranke, Tübingen)
  • 2002 Approbation
  • 2007 Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
  • 2009 Schwerpunktbezeichnung Kindernephrologie

FACHARZTAUSBILDUNG

  • 2000 – 2002 Arzt im Praktikum, Dr. von Haunersches Kinderspital, LMU München
  • 2002 Klinisches Stipendium in der Pädiatrischen Nephrologie, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Heidelberg
  • 2002 – 2010 Assistenzarzt, Dr. von Haunersches Kinderspital, LMU München
  • 2008 – 2009 Weiterbildung in Kindernephrologie, Pädiatrische Nephrologie, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Heidelberg
  • seit 2010 Mitarbeit im KfH Nierenzentrum für Kinder und Jugendliche am Städtischen Klinikum München-Schwabing
  • 2010 – 2013 Funktionsoberarzt, Dr. von Haunersches Kinderspital, LMU München

WEITERE AUSBILDUNGEN

  • 2002 Zertifizierter Asthmatrainer nach AGAS
  • 2007 Trainer für Familienschulung nephrotisches Syndrom ("Pipilotta und der Nierendetektiv“)
  • 2008 Prüfarztkurs für klinische Studien
  • 2008 Training in Gesprächsführung – Teil der psychotherapeutischen Grundausbildung
  • 2011 Zertifizierter Kontinenztrainer nach KgKS
  • 2011 Studienleiterkurs – klinische Studien (KKS Heidelberg)
  • 2011 Zertifikat: Basiskompetenz Patiententrainer
  • 2012 Fachgebundene genetische Beratung
  • 2012 Trainer für Familienschulung chronische Niereninsuffizienz ("FaSCiNierend“)

WERDEGANG

  • 2000 – 2002 Arzt im Praktikum, Dr. von Haunersches Kinderspital, LMU München
  • 2002 Klinisches Stipendium in der Pädiatrischen Nephrologie, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Heidelberg
  • 2002 – 2010 Assistenzarzt, Dr. von Haunersches Kinderspital, LMU München
  • 2004 – 2005 Kommissarische Leitung der Abteilung für Pädiatrische Nephrologie, Dr. von Haunersches Kinderspital, LMU München
  • 2007 Entwicklung der Familienschulung nephrotisches Syndrom ("Pipilotta und der Nierendetektiv“)
  • 2008 – 2009 Weiterbildung in Kindernephrologie, Pädiatrische Nephrologie, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Heidelberg
  • seit 2010 Mitarbeit im KfH Nierenzentrum für Kinder und Jugendliche am Städtischen Klinikum München-Schwabing
  • 2010 – 2013 Funktionsoberarzt, Dr. von Haunersches Kinderspital, LMU München
  • 2011 Entwicklung der Familienschulung chronische Niereninsuffizienz ("FaSCiNierend“)
  • 2013 Kommissarische Leitung der Abteilung für Pädiatrische Nephrologie, Dr. von Haunersches Kinderspital, LMU München
  • seit 2012 stellvertretender Vorsitzender des AK Patientenschulung der Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie (GPN)

AUSZEICHNUNGEN

  • 2007 Förderpreis 2007 der Stiftung Renniere e.V. Familienschulung nephrotisches Syndrom
  • 2009 Else-Kröner-Preis der Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie
  • Förderpreis 2009 der Stiftung Renniere e.V. Familienschulung chronische Niereninsuffizienz

MITGLIEDSCHAFTEN

  • Deutsche Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin (DGKJ)
  • Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie (GPN)
  • International Pediatric Transplant Association (IPTA)
  • Süddeutsche Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin (SGKJ)
  • Konsensusgruppe Kontinenzschulung im Kindes- und Jugendalter (KgKS) e.V.
  • Kompetenznetz Patientenschulung im Kindes- und Jugendalter (KomPaS) e.V.
  • Verein Zentrum Patientenschulung e.V.
  • Förderverein für nierenkranke, Dialyse- und transplantierte Kinder e.V. München
  • Förderverein für das chronisch kranke Kind (Chrokokids) e.V. (1. Vorsitzender)

UNTERSUCHUNGSMETHODEN

  • Körperliche Untersuchung
  • Messung von Körpergröße, Gewicht, Blutdruck
  • Urinuntersuchung
  • Phasenkontrastmikroskopie
  • Blutuntersuchung / Blutgasanalyse
  • Digitale Sonographie
  • Langzeitblutdruckmessung
  • Pharmokokinetische Untersuchungen (bei immunsuppressiver Therapie)
  • Uroradiologische und nuklearmedizinische Diagnostik gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern
  • Uroflowmetrie
  • Beckenboden-EMG

 

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ERFAHRUNGSBERICHTE ANDERER ELTERN:

"Sehr viel Zeit genommen, super lieber Arzt und sehr schöne Praxis"

KRANKHEITSBILDER

 

Zu den häufigsten Fehlbildungen im menschlichen Organismus gehören die der Nieren und ableitenden Harnwege. Diese Fehlbildungen zeichnen sich häufig durch einen Stau von Urin in der Niere oder den ableitenden Harnwegen aus und umfassen: Ureterabgangsstenose, Doppelniere, Vesikoureterorenaler Reflux, Megaureter, terminale Ureterstenose, Beckenniere, Harnröhrenklappen, …

Harnwegsinfektionen, Blasenentleerungsstörungen oder nächtliches Einnässenkönnen darauf hinweisen.

Nächtliches Einnässen, kindliche Harninkontinenz oder chronische Harnwegsinfektionen können jedoch auch durch eine funktionelle Blasenentleerungsstörung bedingt sein.

Zystische Nierenerkrankungen gehen oft mit einer Erhöhung des Blutdrucks einher. Im Kindesalter ist hoher Blutdruck zumeist durch eine arterielle Hypertonie bedingt.

Erkrankungen des Nierenfilters werden als Glomerulopathie bezeichnet. Sie sind gekennzeichnet durch das vermehrte Ausscheiden von roten Blutkörperchen (Hämaturie) und/oder Eiweiß (Proteinurie) über den Urin. Als nephrotisches Syndromkann dies schließlich zu Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme) führen. Daneben können auch ein nephritisches Syndrom auftreten oder erblich bedingte Glomerulopathien (Alport-Syndrom).

Eine Erkrankung des Nierenfilters ist oft Ursache für Systemerkrankungen wie Purpura Schönlein-Henoch (PSH) oder systemisches Lupus erythematodes (SLE). Die häufigste Ursache für ein akutes Nierenversagen im Kindesalter ist das hämolytisch urämische Syndrom (HUS).

Zumeist angeborene Störungen des Röhrensystems, die zu einem Verlust von Wasser und Körpersalzen führen, sind die sogenannten Tubulopathien. Auf sie können Verkalkungen (Nephrokalzinose) oder Nierensteine (Nephrolithiasis) hindeuten.

Bei einer chronischen Niereninsuffizienz sind die Filter- und Entgiftungsfunktion der Nieren nur noch eingeschränkt intakt.

Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ist im Kindes- und Jugendalter zu 80% durch eine Nierenerkrankung versursacht. Deshalb ist der Kinder-Nephrologe Spezialist für die Behandlung des hohen Blutdrucks im Kindesalter.

THERAPIEMÖGLICHKEITEN

Wegen des breiten Spektrums an Nierenerkrankungen wird jede Therapie für das jeweilige Krankheitsbild individuell abgestimmt.

Bei Fehlbildungen der Nieren und ableitenden Harnwege ist zu überprüfen, ob eine abwartende Haltung und konservative Maßnahmen oder operative Eingriffe sinnvoll ist.

Wiederkehrende Harnwegsinfektionen erfordern ein umsichtiges Abwägen einer antibakteriellen Therapie und Prophylaxe.

Bei Blasenentleerungsstörungen stehen verhaltenstherapeutische Verfahren, Biofeedbackmethoden und medikamentöse Therapien zur Verfügung. Zusätzlich bieten wir Kontinenzschulungen an.

Kinder mit Glomerulopathien erhalten bei uns im Haus die aktuellsten medikamentösen Therapiestandards.

Unsere Familienschulung "Pipilotta und der Nierendetektiv“ sind integrativer Bestandteil der Behandlung von Kindern mit nephrotischem Syndrom.

Eine medikamentöse Therapie sowie eine modernen Bluthochdrucktherapie sind bei chronischer Niereninsuffizienz und deren Sekundärfolgen nötig.

Bei der Betreuung transplantierter Patienten liegt der Schwerpunkt auf der Steuerung der immunsuppressiven Therapie in der Balance zwischen Abstoßungsvermeidung und Reduktion der Toxizität.