Kinderkardiologie

Die Kinderkardiologie behandelt angeborene oder erworbene Erkrankungen des Herzens und des Herz-Kreislauf-Systems.

Krankheitsbilder

Wachstumsbedingt kann es im Kindes- und Jugendalter immer wieder zu Auffälligkeiten beim Abhören des Herzens kommen. Hier besteht unsere wichtigste Aufgabe darin, potenziell gefährliche Herzphänomene frühzeitig zu erkennen.

Herzrhythmusstörungen können einen harmlosen Hintergrund haben. Dennoch sollte der Gang zum Spezialisten hier die erste Wahl sein.

Auch unklarer Gewichtsverlust, ausbleibende Gewichtszunahme, auffälliges Schwitzen, anhaltender Husten oder mangelnde Belastbarkeit können auf eine Herzerkrankung hinweisen.

Junge Patienten klagen häufig über Druck oder Schmerzen in der Brust. Hier können entzündliche Herzerkrankungen vorliegen, allerdings auch eine Verspannung der Wirbelsäule oder asthmatische Symptome.

Untersuchungsmethoden

  • Elektrokardiogramm
  • Langzeit-EKG
  • Blutdruckmessung
  • Sauerstoffmessung
  • Ultraschalluntersuchung

Therapiemöglichkeiten

Häufig kann bei Auffälligkeiten im Bereich der Herzklappe oder krankhaften Strömungsverhältnissen ein herzchirurgischer Eingriff helfen. Dieser kann auch minimal invasiv erfolgen, ohne Öffnung des Brustkorbs. Ist dies angebracht, finden wir über unser europaweites Netzwerk den für das spezielle Krankheitsbild kompetentesten Operateur.

In der Regel werden bei Herzrhythmusstörungen herzwirksame Medikamente verabreicht. Aber auch hier können gezielt eingesetzte minimal invasive Eingriffe Linderung verschaffen. Damit wären Medikamente überflüssig.

Hat der junge Patient Übergewicht und Bluthochdruck, können neben Medikamenten veränderte Lebensbedingungen wie eine Adipositasschulung helfen.

In jedem Fall beraten wir die Familie umfassend über alle Optionen und bringen das gebündelte Know-how aus unserem Partnernetzwerk ein.

Prof. Dr. Heiko Stern

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