Hämato-Onkologie

Aufgabenbereich der Hämatologie sind Störungen des Blutes. Solche Erkrankungen des Blutbildung- und Gerinnungssystems sind nicht selten mit Erkrankungen des Immunsystems verbunden.

Krankheitsbilder

Die Anämie ist eine der häufigsten Störungen des roten Blutbildes. Auch chronische Blutungen können zu einem Zerfall der roten Blutkörperchen führen. Probleme bei den weißen Blutkörperchen reichen von einem Mangel bis zur Überproduktion und Funktionsstörung.

Virusinfektionen und andere Ursachen können bei Kindern zu einer Verminderung der Blutplättchenzahl führen.

Eine erhebliche gesundheitliche Gefährdung bei Bagatellunfällen sind Gerinnungsstörungen und Blutungsneigungen, die auf genetische Ursachen zurückgehen. Dazu gehört auch die Thromboseneigung.

Hinter einer Störung der Blutbildung kann sich eine Blutkrebserkrankung (Leukämie) verbergen, aber auch andere Krebserkrankungen wie Erkrankungen des Knochens oder der inneren Organe.

Untersuchungsmethoden

  • Anamnese
  • digitale Sonographie
  • Labordioganostik
  • Kernspintomographie
  • Analyse des Knochenmarks

Therapiemöglichkeiten

So komplex die Krankheitsbilder sind, so verschieden und komplex sind auch die Behandlungsansätze. Dies beginnt bei einer regelmäßigen Überwachung der auffälligen Laborparameter.

Eine Behandlung mit Immunglobulinen oder immununterdrückenden Medikamenten wie Kortison ist erforderlich, wenn die Erkrankung durch Immunprozesse ausgelöst wurde.

Mangelerscheinungen werden mit Medikamenten zur Bildung von Blutzellen behoben. Dies gilt auch für fehlende Gerinnungsfaktoren, die über Medikamente zugeführt werden können.

Prof. Dr. Stefan Eber

Prof. Dr. Stefan Eber

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